
Für die letzte Etappe meiner Kanada-Reise, den weltberühmten Niagara Falls, hatte ich zwei Möglichkeiten: Entweder eine stinknormale Sightseeing-Tour im PKW – oder ein Höllenritt im Holzfass die Niagarafälle hinunter. Ratet mal, wofür ich mich entschieden hab.
Ich hätte die Überschrift auch Ottawarjanochwas nennen können. Denn mal im Ernst: So richtig auf der Pfanne hat Kanadas Hauptstadt kaum jemand, oder?

Nach einem kurzen Streifzug durch Toronto ging es für mich rauf auf Kanadas berühmtesten Turm: den CN-Tower. Bewaffnet mit jeder Menge Höhenangst und Adrenalin wagte ich beim EdgeWalk wackelige Schritte über dem Abgrund – mit 356 Metern Luft unter dem Hintern.
Am nächsten Morgen zeigte sich Montreal doch noch von seiner himbeersahnigen Seite und erlaubte mir, jetzt für euch eine sonnenbebilderte Top 5 zu posten.

Um auf meiner Kanada-Reise dem unangenehmen Regenwetter in Montreal zu trotzen, bin ich in die feucht-fröhliche Offensive gegangen und habe mich in einem Speedboat von den gewaltigen Stromschnellen (Rapids) des Sankt-Lorenz-Stroms ordentlich nassmachen lassen.
Ich verließ den Nationalpark La Mauricie durchs Ostgate und stieß schon bald auf einen Wegweiser mit dem Wort “Auberge” (dt. Herberge). Und in dem Ort Grandes-Piles sollte ich schließlich das wohl niedlich-kitschigste Hotel Kanadas finden.

Im ersten Teil meiner Kanada-Reise gebe ich euch einen kurzen Überblick über die hübschen französischen Gassen Québec Citys, bevor ich mich in den Mietwagen nach Montreal setze – um mich in der wunderschönen Wildnis Kanadas scheinbar hoffnungslos zu verlieren.