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  • 12. März 2011

    Reisetipp: One Night In Bangkok

     

    Thailands Hauptstadt ist nicht nur Hauptreiseziel vieler Menschen aus aller Welt, sondern auch immer mal wieder Stopover-Spot, zum Beispiel vor der Weiterreise nach Australien. Was für eine atemberaubende, spannende, besondere Stadt! Es lohnt sich immer, hier einen – wenn auch nur kurzen – Zwischenstopp einzulegen.

    Frei nach dem Motto eines alten Synthie-Schmeißers aus meinem Geburtsjahr 1984 habe ich für euch ein Programm zusammen geschustert, solltet ihr nur „One Night in Bangkok“ haben.

    Für die Atmosphäre bitte erstmal hier klicken…


    …und dann geht’s los:

    20:00 Uhr – Thai-Massage:

    So eine Nacht in Bangkok startet auf jeden Fall entspannt. Schließlich habt ihr bei eurer Ankunft in Bangkok einen zehnstündigen Flug plus Transfer ins City-Zentrum in den Knochen – sowas schlaucht, vor allem bei gut 30 Grad schwüler Hitze. Deshalb empfehle ich zunächst eine echte Thai-Massage. Massagestudios existieren an fast jeder Straßenecke und in fast jedem Hotel. Mal besser, mal schlechter. Fragt einfach bei eurer Rezeption nach. Eine Stunde Ganzkörpermassage gibt es umgerechnet ab vier Euro – und ist der Wahnsinn! Man wird richtig schön durchgeknetet, gedehnt und zerdrückt, ohne dass es wehtut.

    21:00 Uhr – Nachtmarkt:

    Wenn der Körper dann ordentlich durchblutet ist und der Magen so langsam anfängt zu knurren, geht es auf Schlemmer-Streifzug über einen der zahlreichen Nachtmärkte in Bangkok. Auch den Einheimischen machen die heißen Temperaturen zu schaffen und die Sonne mag man hier sowieso nicht so gerne. Deshalb hat es sich über die Jahrhunderte so eingebürgert, dass viele Straßenstände erst ab dem späten Nachmittag und dann bis tief in die Nacht geöffnet haben. Dann nämlich, wenn die Hitze des Tages und die rußigen Abgase bereits von einer sanften Brise aus der Stadt geblasen wurden. Zugegeben: Viele der angebotenen Speisen lassen sich nicht direkt identifizieren, aber hier solltet ihr einfach eurer Neugier die Entscheidung überlassen. Wer auf asiatisches Essen steht, findet hier seinen Garten Eden.

    22:30 Uhr – Sky Bar:

    Von der Froschperspektive wird anschließend in die des Vogels gewechselt. Der absolute Trend in Bangkok sind Sky Bars. Seit einigen Jahren wird auf jedem Hochhaus, dessen Dachterrasse sich dafür eignet, eine Bar in luftiger Höhe eröffnet und mit indirekten Lichtspielen in grellen Farben verziert. Besonders empfehlen kann ich euch die Sirocco Sky Bar im State Tower. Super gemütlich, alle paar Minuten wechselt das Licht der Bar seine Farbe und die Aussicht auf den Fluss Chao Praya und die funkelnde Stadt ist einfach unbeschreiblich. Die Cocktailpreise liegen bei etwa sechs Euro.

    00:00 Uhr – Club:

    Apropos Fluss: Es fahren im Minutentakt Taxiboote den Fluss und auch die Kanäle der Stadt entlang und sind besonders rund um die Altstadt das beste Verkehrsmittel, da hier weder Metro noch SkyTrain fahren. Mit dem Taxiboot kommt ihr zum Beispiel nah an die legendäre Backpacker-Straße Khao San Road heran. Ehrlich gesagt hat sie in den letzten Jahren durch absolute Überfülle viel von ihrem Charme eingebüßt – dennoch spielt sich hier noch immer ein Großteil des Nachtlebens ab.

    Wenn ihr lieber ein bisschen neuer und authentischer durch die Nacht tanzen wollt, empfehle ich euch den Bed Supperclub. Dieser Bar-Club-Restaurant-Mix ist gerade zu Thailands bestem Restaurant 2011 gekürt worden. Schaut euch das stylische Design einfach mal auf der Homepage an – dazu stellt ihr euch die international besten DJs aller Musikstile vor und dann wisst ihr, was euch im Bed Supperclub erwartet. Unbedingt reservieren!

    Auch cool ist die Q Bar mit der längsten Cocktailkarte Bangkoks und regelmäßigen Themenparties. Musikalisch ist von House über Hip Hop bis hin zu souligem Jazz alles dabei. Absolutes Highlight: die offene Terrasse in der oberen Etage. Hier kann man auch schon mal Celebrities wie Matt Dillon oder Oliver Stone begegnen, behauptet die Bar von sich selbst auf ihrer Homepage.

    Aber bei der ganzen Feierei möchte ich euch trotzdem kurz warnen: Passt auf die ominösen Männer auf, die euch auf Clubtoiletten anfassen und euch einen warmen, feuchten Nacken verpassen.

    09:00 Uhr – Shopping:

    Wenn ihr am nächsten Tag nach eurer „One Night in Bangkok“ noch ein bisschen Zeit habt, geht shoppen! Es ist alles schweinegünstig. Schaut mal in meinem Videoblog, wie ich versucht habe, mich für 10 Euro neu einzukleiden: Shopping in Bangkok.

    Danke an das Thailändische Fremdenverkehrsamt, das diese Reise unterstützt hat.

    Thailand-Reise

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      Für diesen Video-Reiseblog stellt sich Weltenbummler Christoph Pfaff immer wieder vor neue Aufgaben: Wie fühlt es sich an, von seinem Thai-Box-Trainer in Thailand verhauen zu werden? Wie salzig schmeckt das Tote Meer? Ist es möglich, bei der Karnevalskönigin von Panama zu landen? Die Antworten auf seine Fragen hält er in kurzweiligen Filmchen fest.

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Gedanken zum Kopierrecht(s-und-Links): Obwohl viele Szenen der hier veröffentlichten Filme nachweislich mit links gedreht wurden, bin ich ein Ritter des Rechts und werfe die Frage in den Raum: Wäre es nicht ein überaus linker Schurke, der sich das Recht herausnimmt, diese liebevoll produzierten Werke ohne meine schriftliche Genehmigung zu vervielfältigen? Nett gemeinte Links auf diesen Blog gehen natürlich auch so klar. Recht so? © 2013 Christoph Pfaff
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