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Schweden (Teil 2/2): Einsame Nacht auf Rentierfellen im Tipi-Zelt
Verzeiht mir bitte diesen kurzen, thematischen Ausreißer, aber ich muss hier grad mal was feststellen: Mir ist es schleierhaft, warum sich Frauen mit ausgeprägtem Hinterteil die Beleidigung “Pferdearsch” gefallen lassen müssen.
Als ich Ende Oktober im Schweden Urlaub bei meinem Ritt durch die Natur drei Stunden lang auf den Hintern des vorreitenden Pferdes starrte, fiel mir auf, dass ich noch nie sowas Knackiges gesehen habe… Muss ja mal gesagt werden, Mädels.

Da war ich also: mittendrin in der schwedischen Wildnis. Seen, in denen sich die kalten Wangen spiegeln. Und dichte Wälder, die einem innerhalb kürzester Zeit die Orientierung rauben. Zum Glück war ich nicht allein. Pontus von Dalsland Aktiviteter war mein Begleiter.
Ursprünglich war die Idee, dass wir auf dem Rücken seiner Pferde durch die idyllische Herbstlandschaft reiten und uns dabei auf die Suche nach wildlebenden Elchen machen. Das war auch der Aufhänger fürs neue Video. Aber im Laufe des Tages stellte ich fest, dass es in dem Naturpark noch viel mehr zu tun gibt. Und es wäre viel zu schade, das alles hier nicht zu erwähnen.
Pontus bot mir an, Skandinaviens längste Zipline auszuprobieren. Wir aßen über offenem Feuer zubereitete Pfannkuchen mit Preißelbeeren. Er feuerte für mich seine Hot Tub genannte Holzbadewanne am Ufer eines eiskalten Sees an.
Und: Als es Abend wurde und ich mich so langsam mal um ein gemütliches Hotel in Schweden kümmern wollte, weil uns die schwache Herbstsonne verließ, kam Pontus die interessante Idee, mich für die Nacht in einem Camp mit Tipi-Zelt alleine zu lassen. “Hier hast du Feuerholz und ein Stück Elchfleisch”, sagte er und zog von dannen. “Wohin willst du denn?”, fragte ich ihn. “Nach Hause zu meiner Frau und unserer Tochter – da ist es schön warm!”
Na, vielen Dank! Das Thermometer zeigte -3 Grad. Das war mein sicherer Tod…


Dieser Artikel enthält einen gesponserten Link von trivago. Danke an Göteborg und Westschweden sowie Dalsland Aktiviteter, die dieses Video ermöglicht haben. Die Erfahrung war sehr spannend, allein würde ich das ganze allerdings nicht noch einmal machen. Mein Tipp: Packt drei, vier Freunde und eine Palette Bier ein – dann könnte die Nacht im Tipi Camp legendär werden!
HIER KÖNNT IHR WEITERREISEN:-

Der Nachtzug der Deutschen Bahn City Night Line hat mich engagiert, in den nächsten Monaten sein Streckennetz zu bereisen, um zu schauen, wie bequem es wirklich ist, im Zug zu schlafen und vor allem was man vor Ort machen kann. Teil 1: Brig, Schweizer Alpen.

Was für eine Wahnsinnsstadt! Ich zeige euch, wie man hier auf einem Bügelbrett surfen kann, wo man für 7.000 Dollar übernachtet, wie ein schwimmendes Fußballfeld aussieht – und dass Singapur in Wirklichkeit gar nicht so sauber ist, wie man oft denkt.

Auf 160 Kilometern zieht sich der Berliner Mauerweg durch die Hauptstadt. Mit dem Fahrrad zeige ich euch die Innenstadtroute, die an vielen Spots und einigen Kuriositäten vorbeiführt. Und einen Geheimtipp fürs sichere Radfahren in Berlin hab ich auch für euch.
6 Wortmeldungen
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Seiltanz
15. November 2012
Ich wäre die ganze Nacht im Hot Tub geblieben :D
Waren die Elche wirklich freilebend?LG
Manuela-
christoph
15. November 2012
Sowohl als auch. Die haben dort einige zahme, wir haben aber auch ein paar wilde gesehen. Die meisten verstecken sich nur leider tagsüber.
Ja, das Hot-Tub-Ding war der Hammer! :)
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Rene
21. November 2012
Hallo Christoph,
da hast du einen schönen Blog mit viel Material aufgezogen! … und dass du in Schweden gelandet bist freut mich umso mehr, da ich hier auch gerade ein Auslandssemester verbringe.
Im Sommer weckte mich das Interesse am Bloggen dann auch. Vielleicht hast du Lust auch mal bei mir vorbei zu schauen um dir die Sachen anzuschauen, die du verpasst hast! ;) Ansonsten weiter so und beste Grüße!
DerRene.-
christoph
21. November 2012
Hey René,
danke für deine Nachricht. Ich schau gern mal bei dir vorbei! :)
Schöne Grüße,
Christoph
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Alexander Schachl
16. Januar 2013
Na, was für eine “nette” Verabschiedung. Da hätte ich aber auch äußerst sparsam geschaut. Dafür klang der erste Teil des Tages – der mit den Pfannkuchen und der Hot Tub – allerdings umso besser. Für den Geschmack von Elchfleisch würde ich mich übrigens auch mal interessieren. Ob man dafür extra nach Schweden fahren muss … ?
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christoph
16. Januar 2013
Ich kann sowas ganz schlecht beschreiben, aber ich bilde mir ein, dass Elch geschmacklich irgendwo zwischen Wild und Rind liegt. Hm, hilft das irgendwie? ;-)
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